Opel Corsa geht auf Diät!

By Gordian Hense
Opel Corsa 2019 CMPOpel Corsa 2019 CMP
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Über zehn Prozent eingespart!

Das neue Modell des Opel Corsa soll unter 1’000 kg wiegen. Das Modell, dass auf der IAA im September vorgestellt werden soll, spart hauptsächlich an vier Stellen ein. Unter anderem an der …

  • Rohkarosse – 40 kg
  • Leichtmetall – Motoren – 15 kg
  • Vordersitze – 5.5 kg
  • Rücksitze – 4.5 kg
  • Aluminium – Motorhaube – 2.4 kg

In der leichtesten Variante soll der „Fünftürer“ dann nur noch 980 kg wiegen. Ohne Fahrer, versteht sich. Die neue Leichtbauweise des Opel Corsa 2019 wird wohl auch an der neuen Basis, der CMP (Common Modular Platform), des PSA Konzern liegen. Auf der auch der neue Peugeot 208 basieren wird.

Opel Corsa 2019 CMP

Neue Leichtbauweise auf Basis Common Modular Platform (CMP)

Seit 2017 ist die Integration von Opel in PSA vollzogen. Eigentlich war ein neuer Corsa (F?) bereits in 2018 geplant. Durch den Zusammenschluss hat sich das nun aber verzögert. Die neue Konstellation bietet dem Unternehmen aber auch jetzt mehr Möglichkeiten. So kann der neue Corsa auf Komponenten aus dem PSA – Konzern zurückgreifen.

So basiert der neue Opel Corsa auch deshalb auf einer komplett neuen Leichtbaukonstruktion. Mit der eine absolute Effizienzsteigerung erreicht werden soll. Egal ob mit einem Diesel-, Benzin- oder einem Elektro-Motor, der neue Corsa soll von seinem geringen Gewicht profitieren. Die Fahrdynamik steigt und der Verbrauch sinkt.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger wurden 108 Kilogramm eingespart. Und das, obwohl die Längenmaß von 4.06 Meter fast gleich geblieben sind.

Der Opel Corsa ist seit seiner Einführung 1982 Trendsetter, Bestseller und Liebling von Millionen. Über 13,6 Millionen Corsa sind bis heute in den Werken Saragossa (Spanien) und Eisenach (Thüringen) vom Band gelaufen. Jetzt steht die sechste Generation in den Startlöchern und wird schon im Sommer zu bestellen sein.

Multi-Energy-Plattform bietet unterschiedliche Antriebskonzepte

Das Unternehmen setzt in Zukunft auf eine Multi-Energy-Plattform. Das heisst, es können unterschiedliche Antriebskonzepte auf Basis eines einheitlich, effizienten Fahrwerks und Karosse konstruiert werden. Der Kunde kann dann zwischen Diesel-, Benzin- und Elektroantrieb wählen. Bei allen aber wird die Effizienz und Fahrdynamik gesteigert und der Verbrauch von Energie wie CO2 reduziert.

Bei den Benzinmotoren werden leichte 1.2 Liter Dreizylinder mit 75, 100 oder 136 PS eingesetzt. Ein Diesel mit 1.5 Liter und vier Zylindern bietet viel Drehmoment. Und eine elektrische Einheit wird vermutlich mit 136 PS und 260 Nm kommen. So wird es jedenfalls für den neuen Peugeot 208, dem französischen Bruder, vorausgesagt.

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Über den Autor

Gordian Hense
Gordian Hense, Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH) war lange Jahre in der Deutschen Automobilindustrie tätig und beschäftigt sich seit dem mit diesem Thema. Neben Fahrzeugen aller Art begeistern ihn auch die Themen Software, Internet, Online-Marketing, Politik, Wirtschaft und Gesundheit.

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