Opel Corsa-e Testbericht – Das Elektroauto für den Rest von uns

By Gordian Hense
Der neue Opel Corsa-e TestfahrtDer neue Opel Corsa-e Testfahrt

Opel Corsa-e – „Das Elektroauto für den Rest von uns“. Er wurde auf der IAA 2019 vorgestellt. Kurz danach konnte man ihn bestellen. Seit Anfang Jahr wird er produziert und ausgeliefert. Nun haben wir ihn, als einer der Ersten in der Schweiz, Probe gefahren. Gerne teilen wir unsere Erfahrungen mit Ihnen.

Der neue Opel Corsa wurde Mitte 2019 vorgestellt. Dank der neuen CMPCommon Modular Platform können im PSA – Konzern verschiedene Fahrzeuge auf einer Plattform gebaut werden. Der neue Opel Corsa kann so als Benziner, Diesel aber auch als Elektroauto auftreten und gekauft werden. Die neuen Benziner und Diesel konnten man schon letztes Jahr bestellen und werden bereits ausgeliefert. Nun steht auch der Opel Corsa-e (Modellreihe F) als reines Elektroauto bei den Händlern. Wir hatten nun das Privileg ihn für eine Woche im Alltag zu testen. Sein Pendant, im PSA Konzern, ist der Peugeot 208-e der zur gleichen Zeit auf den Markt kommt.

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Alltagstauglich, bezahlbar, mit Spassfaktor – die Zukunft

Zusammengefasst kann man das so beschreiben – der neue Opel Corsa-e ist alltagstauglich, bezahlbar und bietet echte Spassfaktoren. Der neue Opel Corsa ist schon von seinem Grundgerüst her ein sehr praktisches und alltagstaugliches Auto. Es war die absolut richtige Entscheidung, dieses Auto auch als erstes rein elektrisches im PSA Konzern auf den Mart zu bringen. Damit sind grosse Verkaufszahlen vorprogrammiert. Vier Türen, eine grosse Heckklappe, fünf Sitze und eine grosszügige Ausstattung in der Basisversion werden den Corsa, schon so, wieder zu einem Renner machen. Mit dem Elektroantrieb aber erreicht er auch ganz neue Zielgruppen. Menschen die etwas für die Umwelt tun wollen, die bequemer und lautlos fahren wollen und so auch die Lärm-Emission reduzieren wollen und die Geld sparen wollen.

Alltagstauglich

Opel hat den Corsa-e so konstruiert, dass er die Vorteile des Corsa Modells mit dem des Elektroantriebs so kombiniert, dass aus beiden Bereichen Vorteile zu etwas mehr werden als nur die Summe der Einzelteile. Die meisten Elemente und Funktionen sind so wie in jedem Opel Modell – leicht zu verstehen und leicht und praktisch zu benutzen. Man braucht sich also keine grossen Gedanken machen. Reinsetzen und losfahren. So einfach ist das. Die Grundeinstellungen des Corsa-e sind so eingestellt, dass sie für die meisten Alltagssituationen passen. ECO-Modus zum Strom sparen. Fahrer die aktuelle Autos gewohnt sind werden sich sehr schnell in einem Corsa-e einleben ohne wissenschaftliche Beschreibungen lesen zu müssen. Da hat Opel eine sehr gute Arbeit gemacht. Das Auto ist absolut alltagstauglich und schnell und einfach zu begreifen.

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Reichweite

Die Software berechnet anhand der Fahrweise die wahrscheinliche Reichweite, die man mit der noch vorhanden Batterieladung fahren kann. Da die Testfahrer, vor mir, den Kick-Down wohl ausreichend getestet haben (der macht echt Spass), wurde bei mir nur noch eine Restreichweite von 220 km bei einer Batterieladung von 95 % berechnet. Laut WLTP sollte sie ja 336 km betragen. Bei sanfter Fahrweise hätte sie rund 100 km mehr, anzeigen müssen. So wie bei einem Benziner oder Diesel, den man auf der Autobahn jagt oder ständig Kavalierstarts hinlegt, verbraucht ein Elektroauto auch mehr wenn man es hart ran nimmt. Danach wird die Restreichweite berechnet. Durch meine sanfte Fahrweise, während des Tests, konnte ich aber tatsächlich 280 km damit fahren.

Opel Corsa-e Im Ladevorgang

Opel Corsa-e Im Ladevorgang

Zwischen 330 und 220 km, je nach Fahrweise

Die Reichweitenanzeige könnte etwas genauer sein, sie springt schon mal schnell um 10 km hoch um dann später wieder um 10 km zu fallen. Der angezeigte Wert hängt auch von Temperatur oder anderen Umgebungsvariablen ab. Morgens in der kalten Tiefgarage sind es etwas weniger als dann in der prallen Sonne. Steile Bergauffahrten werden mit starken Einbussen quittiert. Schaltet man aber bei der Bergabfahrt die Rekuperation ein, so geht die Anzeige schnell wieder hoch. Nach einer Weile aber beginnt man das System zu verstehen und kann die Angaben richtig einschätzen. Das habe ich schon nach ein paar Stunden verstanden. Übrigens, die volle Batterieladung habe ich in der ganzen Woche nicht richtig aufgebraucht. Aber um das Laden zu testen habe ich zwischendurch geladen. Ich wäre aber mit all meinen Fahrten – 5 x zum Büro und zurück, drei mal zum Einkaufen, Post und Abholung sowie Rückfahrt und ein paar Ausflüge voll damit ausgekommen. Sicher könnte die Reichweite noch üppiger sein, aber sie reicht für den durchschnittlichen Autofahrer, der rund 30 km am Tag fährt, vollkommen aus. Aufladen wäre dann erst nach 11 Tagen notwendig gewesen. Hat man eine Wallbox oder Steckdose in der Tiefgarage, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen so kann man immer wieder Nachladen. Das Auto steht ja mehr Stunden am Tag als es eigentlich fährt. Wenn man das nutzt, braucht man die Zeit zum „Tanken“ nicht einmal einplanen, so wie bei Benzinern oder Diesel. Die Standzeit wird einfach genutzt um die Batterie zu laden. Opel hat eine schöne Webseite mit Informationen zu Elektroautos erstellt. Die Seiten sind lesenswert.

Opel Corsa-e aufladen

Opel Corsa-e aufladen

Aufladen

In der Basisversion wird der Opel Corsa-e mit einem eingebauten Ladegerät für Wechselstrom mit einer Ladekapazität von 11 kW dreiphasig (ab Herbst) geliefert. Damit kann man die Batterie an einer öffentlichen Ladesäule im optimalen Fall in rund 5.15 Stunden voll aufladen, oder auch 100 km in 90 Minuten. Dazu benötigt man das Mode 3 Kabel, dass man bei Opel für 300 CHF als Sonderzubehör bestellen kann.

Das in der Serie mitgelieferte Mode 2 Kabel bietet die Möglichkeit, die Batterie an einer herkömmlichen 22o-230 Volt Steckdose zu laden. Das dauert aber einige Zeit. Wer in seiner Einstellhalle eine solche Steckdose hat, kann sie sehr gut nutzen. Nach rund 27 Stunden ist dann die Batterie voll. Wenn man sich diesen Vorgang täglich angewöhnt, braucht man praktisch an öffentlichen Ladesäulen nur im Ausnahmezustand laden.

Als Zubehör kann man bei Opel auch noch ein Mobiles Ladegerät für 1’050 CHF in den Kofferraum legen. Damit ist man dann für alle Wechselstrom Ladesäulen unterwegs gerüstet und kann dort auch bis zu 11 kW laden. Dabei sind auch alle möglichen Adapter für unterschiedliche Steckdosen.

Opel Corsa-e Ladevorgang Gunzgen Nord

Opel Corsa-e Ladevorgang Gunzgen Nord

Schneller laden mit Gleichstrom

Wir empfehlen aber an öffentlichen Ladesäulen mit Gleichstrom zu laden. Dafür ist der Opel Corsa-e auch vorbereitet. Das geht viel schneller. Diese stehen meist an Autobahnraststätten und man kann dort mit bis zu 100 kW laden. Damit ist in 30 Minuten die Batterie zu 80 % voll. Mehr lohnt nicht, da der Ladevorgang, je voller die Batterie ist, immer langsamer wird. Für die restlichen 20 % braucht man viel länger. Und so haben wir das auch gemacht und waren sehr zufrieden. Wir haben an der Ladesäule der Autobahnraststätte Gunzgen Nord geladen. Sie bietet zwei CCS Kabel / Ladestationen mit bis zu 125 kW Leistung. Da unsere Batterie noch zu 50 % voll war, wurden maximal 65 kW Ladeleistung erreicht. In 20 Minuten hatten wir aber die theoretische, angezeigte Höchstreichweite von 220 km wieder erreicht.

Opel App MyOpel nutzen

Laut Opel soll man über die App „MyOpel“ für Mobilgeräte den Ladevorgang auch aus der Ferne beobachten können, die Heizung bzw. die Klimaanlage bedienen und weitere Informationen einsehen können. Dann könnte man sich während des Ladens auch in ein Kaffee setzen und würde kontinuierlich über den Ladezustand informiert. Leider war unser Fahrzeug ein sogenanntes „Lancierungsfahrzeug“ und die App konnte sich nicht richtig mit dem Fahrzeug verbinden. Deshalb können wir auch nicht weiter über diese Funktion berichten.

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Bezahlbar mit vielen Vorteilen

Der Opel Corsa-e wird in der Basisversion „Corsa e-Edition“ für 34’990 CHF inkl. MwSt. in der Schweiz angeboten. Das sind zwar 18’000 CHF mehr als der Benziner oder Diesel in der Basisversion kosten, aber man bekommt auch viel mehr dafür. Die neue Technik des Elektroautos ist neu und muss sich auch erst über die Stückzahlen amortisieren. Da muss man ehrlich sein. Dafür hat man mit dem Elektro-Opel mannigfaltige Vorteile.

Lange Garantie, weniger Service & Wartung, gratis Strom und Parkieren

Er ist nachhaltig, umweltschonend, sparsam und wahrscheinlich sehr langlebig. Es gibt viel weniger mechanische Teile oder Verschleissteile die mal ausgetauscht werden müssen. Opel gewährt eine Garantie auf die Batterie von acht Jahren oder 160’000 Kilometern für eine Restkapazität der Batterie von 70 %. Die Wartungskosten sind viel niedriger als bei einem Benziner oder Diesel. Der Service ist geringer und dementsprechend günstiger. In vielen Kantonen sind die Steuern für Elektroautos wesentlich niedriger als für Benziner oder Diesel. In vielen Orten kann man mit Elektroautos gratis parkieren oder hat andere Vorteile. In manchen Schutzzonen kann man nur noch mit einem Elektroauto fahren. An vielen Stellen kann man sogar gratis Strom tanken. Unternehmen wie z.B. IKEA, Aldi oder Lidl, und immer mehr, bieten ihren Kunden das gratis Aufladen während des Einkaufs an. Aber auch Energieversorger wie z.B. EW Oftringen bieten kostenloses Laden an.

Helfen Sie die CO2 Werte zu senken!

Man hilft mit dem Kauf und der Benutzung die Flotten – Emissionswerte CO2 zu drücken und die Natur zu entlasten. So lange Strom billiger als Benzin oder Diesel ist, kann man sehr viel Geld sparen und den höheren Kaufpreis wieder hereinholen. Also unter dem Strich ein top Angebot. Noch dazu gibt es, in diesem Segment, keine realistische Alternative. Tesla ist viel teurer und andere Hersteller können nicht liefern oder bieten für mehr Geld weniger Leistung. Der Opel Corsa-e trifft also zur richtigen Zeit auf den richtige Marktanteil.

Spassfaktoren inklusive – tiefer gelegt durch Batterie

Die Spassfaktoren werden jeden Autofahrer aber obendrein noch überzeugen. Bei Elektroautos steht die volle Kraft, das volle Drehmoment ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Das ist bei Verbrennungsmotoren nicht so, die brauchen alle bestimmte Drehzahlen um die volle Leistung zu entwickeln. Beim Start an der Ampel merkt man das schon beim ersten Mal in einem Opel Corsa-e. Tritt man das Gaspedal – bzw. das Strompedal, so wie bei einem Benziner oder Diesel, runter findet man sich gleich ein paar Meter vor allen anderen Fahrzeugen wieder. Da kommen nicht mal die grossen Sportwagen mit.

In rund 8.1 Sekunden erreicht er 100 km/h. Die Automatik macht da schön mit – sie überträgt das Drehmoment und die Leistung stufenlos ohne Rucken auf die Vorderräder. Will man das noch auf die Spitze treiben, schaltet man in den Fahrmodus „Sport“, dann stehen einem die vollen 136 PS / 260 Nm ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Zum Vergleich, ein Golf 7 Benziner 1.5 TSI mit 130 PS / 200 Nm schafft das nur in 9.2 Sekunden. Noch dazu werden die 130 PS im Golf erst zwischen 5’000 bis 6’000 Umdrehungen des Motors erreicht. Da muss man den Motor schon richtig aufheulen lassen um mit dem gleichen Drehmoment loszudonnern. Noch dazu ist das mit dem Opel Corsa-e ein vollkommen lautloser Vorgang der irre Spass macht.

Die Batterie besteht aus 216 Batteriezellen in 18 Modulen, die unter den Rücksitzen und den Vordersitzen untergebracht sind. Da sie schwer sind, der Corsa-e wiegt 1’553 kg im leeren Zustand, liegt damit der Schwerpunkt schön tief in der Mitte des Wagens. Damit liegt er satt und stabil auf der Strasse. Das rasante Kurven auf den schmalen Nebenstrassen im Aargau macht damit richtig Spass.

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

Eigentlich hat der Corsa-e sechs Fahrmodi

Der standardmässig eingestellte Fahrmodus ist beim Corsa-e der Modus „ECO“ also der sparsamste. Stellt man den Wahlhebel des Automatikgetriebes auf „D“, wie bei der normalen Automatik eines Benziner oder Diesel, liefert das System nur 82 PS auf die Vorderräder. Steht der Wahlhebel des Automatikgetriebes auf „D“, dann rekuperiert der Wagen nicht. Wenn man das Gas wegnimmt, dann rollt er einfach aus. Zieht man an dem Wahlhebel noch weiter nach hinten, dann wird der Modus „B“ eingelegt. In diesem rekuperiert der Wagen, wenn man das Gas wegnimmt. Er gewinnt durch das Abbremsen Energie zurück und speist damit die Batterie. Das kann man im Display sehr gut beobachten. Der Energiefluss geht dann in den blauen Bereich. Man spürt ein verstärktes Abbremsen des Wagens. Die Rekuperation funktioniert mit dem Opel Corsa-e angenehm stark. So kann man oft im Verkehr mit gleiten ohne einmal auf die Bremse treten zu müssen.

Gelungene Rekuperation

In der Technik wird der Ausdruck Rekuperation (von lateinisch recuperatio ‚Wiedererlangung, Wiedererwerbung‘) für technische Verfahren zur Rückgewinnung von Energie verwendet.

Leider ist damit aber kein „One-Pedal-Driving“ möglich, denn der Wagen wird nicht bis zum Stillstand abgebremst. Das ist sehr schade. Denn das „One-Pedal-Driving“ ist eine super praktische Sache und macht das Fahren mit einem Elektroauto noch einfacher und bequemer. Vermutlich haben aber Sicherheitsaspekte dazu geführt, dass Opel das nicht ermöglicht. Im Opel Ampera-e war das möglich und hat einen riesigen Spass gemacht.

One-Pedal-Driving leider nicht

One-Pedal-Driving ist eine Fahrweise, die es praktisch nur bei Elektroautos mit Automatikgetriebe gibt. Man kann nur mit dem Gaspedal die Geschwindigkeit steuern. Und zwar von Null bis auf die Maximalgeschwindigkeit. Man benötigt die Bremse nur in Notsituationen – für verstärktes Verzögern. Das ermöglicht eine sehr angenehme Fahrweise.

Mit dem ECO Modus mit der Wahlhebelstellung in „D“ oder „B“ sind also zwei Fahrmodi möglich! In der Mittelkonsole des Fahrzeugs, leicht hinter dem Wahlhebel, kann man die Fahrmodi „ECO“, „Normal“ und „Sport“ einstellen. In der Stufe Normal und Sport kann man ebenfalls zwischen der Wahlhebelstellung „D“ oder „B“ wählen. Die Kombinationen ermöglichen also eigentlich sechs verschiedene Fahrmodi. Jeweils mit Rekuperation oder ohne. Im Fahrmodus „Normal“ liefert das System 109 PS und im Modus „Sport“ dann die vollen 136 PS. Natürlich wirkt sich die Wahl der Fahrmodi und die Einstellung der Rekuperation auf die Reichweite aus.

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

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Active Drive Assist, sehr zu empfehlen

Unser Testwagen verfügte über den „Active Drive Assist“ (kostenpflichtiges Zubehör), den man auch als „Adaptive Cruise Control“ beschreiben kann. Der eingebaute Tempomat hält die eingestellte Geschwindigkeit ein, so lange man nicht eingreift. Unter 30 km/h oder über 180 km/h deaktiviert sich das System automatisch. Da der Corsa-e automatisch bei 150 km/h Höchstgeschwindigkeit elektronisch abgeregelt ist, spielt die Höchstgeschwindigkeit hier also keine Rolle. Da man in der Schweiz nur max. 120 km/h fahren kann, konnten wir das nicht testen.

Toller Vorteil gegenüber Benziner & Diesel

Durch Sensoren wird der Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug oder Hindernissen erkannt und die Geschwindigkeit entsprechend angepasst. Das geht bis zum Stillstand, z.B. an Ampeln oder vor Hindernissen. Kommt der Wagen zum Stillstand schaltet sich das automatische wieder Anfahren aus, man muss dann kurz den kleinen Hebel am Lenkrad für den Tempomaten wieder nach vorne auf SET drücken und schon fährt das Auto los und versucht die voreingestellte Geschwindigkeit zu erreichen. Das ist super genial. Denn damit kann man auf vielen Strassen ohne Gas zu geben automatisch fahren. Das ist ein klarer Vorteil zu den Benzin und Diesel – angetriebenen Fahrzeugen. Denn damit kann man nicht durch den Tempomat wieder anfahren. Das geht nur bei dem Elektroautos von Opel. Also vermutlich auch bei dem neuen Opel Vivaro-e, für Handwerker genial. Durch diese Funktion wird das „Cruisen“ richtig angenehm. Durch die Stadt fahren ist damit stark Stress reduziert.

Mehr Sicherheit durch Zusatzmodule

Die in dem Paket enthaltenen Module „Frontkollisionswarner mit Automatischer Gefahrenbremsung sowie Fussgänger- und radfahrererkennung“ sowie „Aktiver spurhalte-Assistent“ ergänzen das System perfekt. So kann selbst bei automatischer Fahrweise das Fahrzeug im Notfall eine Notbremsung durchführen, sollte z.B. ein Kind auf die Strasse springen. Mich hat das System sehr überzeugt, besonders aber dass man damit auch wieder anfahren kann. Probieren Sie es aus und machen Sie eine Probefahrt bei Ihrem Händler.

Der neue Opel Corsa-e Testfahrt

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Rally Version schon in Betrieb

Vom Opel Corsa-e gibt es sogar schon ein Opel Corsa-e Rallyeauto, das bereits in einer Serie aktiv ist. Dem ADAC Opel e-Rally Cup. Leider kann er diese Jahr wohl, wegen der Corona-Krise, nicht stattfinden.

Technische Daten und Preise

Unser Probe-Fahrzeug kostet 42’630 CHF inkl. Mehrwertsteuer. Der Corsa-e ist in der Grundausstattung in der Ausstattungslinie „Corsa-e Edition“ für 34’990 CHF inkl. MwSt. zu haben. Die Ausstattungslinie „Corsa-e Elegance“ kostet inkl. diversen Zusätzen 36’990 CHF inkl. MwSt. Unser Testwagen war ein „Elegance“ mit zusätzlichen Extras. Den Unterschied zwischen diesen Preisen lässt sich wie folgt erklären:

  • Metallic Lackierung 800 CHF
  • Dach in Wagenfarbe 590 CHF
  • Leichtmetallräder Schwarz/Silber 400 CHF
  • Active Drive Assist 390 CHF
  • Park & Go 890 CHF
  • IntelliLux LeD® Matrix Licht 890 CHF
  • LED Nebelscheinwerfer 220 CHF
  • Multimedia Navi 640 CHF
  • Winter Paket 390 CHF
  • Solar Protect 350 CHF

Daten Details

Fahrzeugabmessungen (mm)
Länge 4‘060
Breite mit aus-/eingeklappten Aussenspiegeln 1‘960/1‘765
Höhe (bei Leergewicht) 1‘435
Radstand 2‘538
Spurweite, vorn 1‘501
Spurweite, hinten 1‘500
Gepäckraumabmessungen (mm)
Länge am Boden bis Rücksitzlehne 674
Länge am Boden bei vorgeklappter Rücksitzlehne 1‘553
Breite am Radeinbau 969
Höhe bis unter Hutablage 536
Höhe der Ladekante 682
Wendekreis (m)
Wand zu Wand 10,74
Gewicht (kg)
Leergewicht inkl. Fahrer 1‘530
Kofferraum (l)
Gepäckrauminhalt 267-1‘042
Felgen-/Reifengrösse
6.5J x 195/55 R16
Antrieb
Elektrisch über Vorderräder
Max. Leistung in kW (PS) 100 (136)
Max. Drehmoment in Nm 260
Fahrleistungen
Höchstgeschwindigkeit in km/h 150
Beschleunigung 0-100 km/h in s 8,1
Lithium-Ionen Batterie
Batteriekapazität in kWh 50
Reichweite in km (nach WLTP) 337
Batterie-Ladeoptionen
kW Ladezeiten (h:min)
Wall Box (Wechselstrom) ca. 11 (AC) ca. 5:15
Öffentliche Ladestation (Gleichstrom) ca. 100 (DC) ca. 0:30 (80% der Batterie)

 

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Über den Autor

Gordian Hense
Gordian Hense, Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH) war lange Jahre in der Deutschen Automobilindustrie tätig und beschäftigt sich seit dem mit diesem Thema. Neben Fahrzeugen aller Art begeistern ihn auch die Themen Software, Internet, Online-Marketing, Politik, Wirtschaft und Gesundheit. Journalist, Mitglied im Verband Europäischer Fachjournalisten.

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