Das erste Elektroauto für das Volk ohne Reichweitenangst – Opel Ampera-e

Sursee, 6. Mai 2017 – Am 04.05.2017 hatte eine kleine Gruppe von Journalisten die Gelegenheit den neuen Opel Ampera-e in der Schweiz Probe zu fahren. Vor dem Verkehrshaus in Luzern waren vier der ersten Elektroautos aufgereiht. Im oberen Stockwerk bekamen wir durch den PR-Mager Christop Bleile eine Einführung in die Rahmendaten und das Fahrzeug.

Danach ging es bereits los. In Teams zu zweit fuhren wir eine Route über Küsnacht, Zug, Cham, Gisikon, Emmen, Luzern, Hergiswil, Standsstad, Buochs, Ennetbürgen bis zum Hotel Villa Honegg. Eine Strecke bei der wir alle Arten von Strassen und Umgebungen testen konnten. In der Stadt, Landstrasse, Autobahn, Berg hoch, Berg runter.

Nach einer Mahlzeit im Hotel Honegg fuhren wir direkt wieder zurück zum Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Der LKW für den Abtransport der Fahrzeuge zum nächsten Event wartete schon.

Das erste Resümee. Der Opel Ampera-e ist ein ausgereiftes Elektroauto das für den Alltag gut gerüstet ist. Besonders die Abstimmung der Reichweite und der guten Rekuperation (Strom Rückgewinnung) sorgt für eine fehlende Reichweitenangst. Wir sind rund 140 Kilometer gefahren und haben so gut die Berge runter rekuperiert, dass nach Ankunft immer noch eine maximale Reichweite von 260 Kilometer angegeben wurde. Obwohl die Batterie am Anfang nur für max. 320 Kilometer geladen war. Mit dem Preis von 41’900 CHF in der Schweiz und der maximalen Reichweite von 380 bis 520 Kilometer, je nach Prüfverfahren, übertrifft er das restliche Angebot bei weitem. Der grosse Vorteil des Opel Ampera-e gegenüber seinem härtesten Gegner dem Tesla 3 ist, dass er von aussen wie eine Opel Corsa aussieht und als Elektroauto nicht zu erkennen ist. Erst wenn man den Schriftzug sieht, wird einem bewusst was es ist. Das Auto integriert sich in die aktuellen Designs sodass man nicht auffällt. Was vielen wohl sonst unangenehm wäre. Auch die Alltagstauglichkeit trägt dazu bei – z.B. durch den höheren, einfacheren Einstieg, das grosse Raumangebot und die Ladefläche. Der Ampera-e könnte wahrlich zu einem der ersten Volks-Elektroautos werden.

Summary und Argumente

  • Corsa-ähnliche Fahrzeugmasse und Ansicht
  • Innenraum aber grosszügiger als der Opel Astra
  • Reichweite 520 km nach NEDC und 380 km nach WLTP
  • Weitest verbreitete Ladestations-System
  • Leistung 150 kW / 204 PS mit 360 Newtonmeter Drehmoment
  • Batterie: Lithiumionenbatterie, 60 kWh
  • Durchschnittsverbrauch von 14.6 kWh bei unserem Test
  • Kofferraumvolumen 381 Liter, 1’274 Liter mit umgeklappten Rücksitzen
  • Ab August 2017 bei den Händlern, ab Oktober 2017 Auslieferung (Schweiz)
  • SUV-ähnliche Sitzposition und Fahrgefühl (tief liegender Schwerpunkt und hohe Sitzposition, gute Rundumsicht)
  • One-Pedal Driving (siehe mehr dazu), Bremsen mit dem Gaspedal
  • Fast Sportwagen-Beschleunigung, hohes Drehmoment
  • Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,3 Sek.
  • 8 Jahre Garantie auf den Akku bis 160’000 km Laufleistung

Neue Käufergruppe für Elektroautos

Für mich als Journalist und Marketingfachmann ist klar, bei dem Opel Ampera-e ist Opel eine geniale Sache gelungen. Andere Hersteller stellen Elektroautos mit futuristischen Formen und Designs vor und bedienen damit nur eine bestimmte Gruppe von potentiellen Kundengruppen für Elektroautos. Die sogenannten „Early – Adopters“. Nicht jeder möchte mit einem LED-leuchtenden, futuristischen Fahrzeug gesehen werden. Oder sich mit einer komplexen, neuarteigen Technik auseinander setzen. Nicht jeder will Schnickschnack ausprobieren. Wir wollen hoffentliche alle, dass Elektroautos die Zukunft sind. Deshalb ist es wichtig dem herkömmlichen Autokäufer ein Fahrzeug zu bieten, dass mehr erfüllt. Das Design muss gefällig sein und sich an aktuellen Formen und Farben orientieren. Die Technik kann futuristisch sein und neue Wege gehen. Die Alltagstauglichkeit, das Pragmatische und der Wohlfühlfaktor aber muss steigen. Und nicht zu guter letzt räumt er mit dem Reichweiten – Thema auf. All das erfüllt der Opel Ampera-e. Seine Technik ist zukunftsweisend, sein Design ist gefällig und die Alltagstauglichkeit wird mehr als bedient. Damit deckt der Opel Ampera-e grössere Schnittmengen der potentiellen Kunden ab, als jeder andere reine Elektrowagen auf dem Markt. Und, damit steigen die Chancen auf viele Verkäufe, grössere Marktanteile und damit einem Vorsprung vor den anderen.

Reichweite, Aufladen und Verbrauch

Das wohl grösste Argument gegen Elektroautos war bis jetzt das der Reichweite und der fehlenden Ladesstationen. Opel hat sich diesem Thema angenommen und eine – aus meiner Sicht – optimale Kombination mit dem heute machbaren und bezahlbaren gefunden. Mit einer nachgewiesenen maximalen Reichweite von 520 Kilometer nach dem Prüfverfahren NEFZ (New European Driving Cycle) und 380 Kilometer nach dem Prüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) ist der Opel Ampera-e das erste Elektroauto seiner Klasse, dass alltagstaugliche Reichweiten anbietet und damit mit der Reichweitenangst abschliesst. Der BMW i3 hat z.B. nur 300 km nach NEFZ, Nissan Leaf 250, der Renault Zoe 240 und der VW eGolf nur 190 Kilometer Reichweite. Nach WLTP dürften diese noch niedriger liegen. Selbst Tesla gibt für das Modell 3 nur eine Reichweite von 345 Kilometern nach NEFZ an. Der Ampera-e rangiert mit seiner Reichweite in der Klasse eines Tesla S, der aber drei mal so viel kostet.

Das die Angaben von Opel richtig sind, konnten wir bei unserer Testfahrt erleben. Obwohl wir Autobahnfahrten über 100 km/h (grösster Verbrauch) und steile Berge hoch und runter (Bürgenstock) gefahren sind und am Schluss 140 Kilometer gefahren haben, wurde uns noch am Schluss 260 Kilometer Reichweite im Maximum angzeigt. Am Anfang standen dort 320 Kilometer. Wir haben also netto eigentlich nur 60 Kilometer verbraucht. Was natürlich nur ein rein theoretischer, da maximal möglicher Wert ist. Durch das One-Pedal Fahrverfahren (siehe weiter unten) kann man bei der Bergabfahrt aber auch in der Stadt sehr stark rekuperieren und damit Strom wieder aufladen. Bei dem Opel Ampera-e kann man zwei vorwärts fahrende Modi auswählen aber diese noch mit Wippen am Lenkrad unterstützen. Normal ist die Position D, die die schwächste Rekuperation – also auch das Abbremsen ermöglicht. Mit den Wippen am Lenkrad kann man das temporär noch verstärken. In der Position L wird die Rekuperation noch höher und kann ebenfalls noch mehr durch die Wippen verstärkt werden.

Den Opel Ampera-e kann man an der hermömmlichen 220 Volt Steckdose (Wechselstrom) zuhause aufladen. Da dauert eine volle Aufladung der Batterie aber 31 Stunden. In der Realität wird man aber die Batterie fast nie auf Null entleeren. So dass auch schon ein paar Stunden ausreichen um eine gute Reichweite wieder aufzufüllen. Der Ampera-e kann aber auch über eine sogenannte Wallbox (muss zuhause durch einen Drittanbieter installiert werden) in nur 8 Stunden wieder zu 100 % aufgeladen werden. Zusätzlich kann man die bereits weit verbreiteten Schnellladestationen mit Gleichstrom Typ 2 im öffentlichen Raum nutzen bei denen bereits in 30 Minuten eine Reichweite von 150 Kilometern geladen werden kann. Der Durchschnittliche Autofahrer fährt am Tag 60 Kilometer. Wenn er also abends seinen Wagen in die Garage stellt und anschliesst, steht die Kapazität am Morgen auf jeden Fall wieder zur Verfügung. Nur auf grösseren Reisen muss man die Aufladung mit einplanen. Die kostenlose Opel App „MyOpelApp“ für iPhone und Android Geräte bietet dann die Möglichkeit die Route so zu planen, das die meisten Ladestationen am Wege liegen. Diese App kann man auf das Display im Ampera-e laden und dort bedienen.

 

Opel Ampera-e

Opel Ampera-e

One Pedal Driving

Das „One Pedal Driving“, empfand ich beim Test, ist die gefälligste Neuheit des Opel Ampera-e. Alles wird heute komplexer und komplizierter. Hier haben sich die Opel Ingenieure etwas Kluges und die Welt einfacher machendes ausgedacht. Man kann im Opel Ampera-e die Rekuperation so einstellen, dass das Gaspedal als Bremse funktioniert. Drückt man drauf fährt der Wagen los, lässt man das Pedal los, bremst der Wagen. Wie stark er bremst kann man einstellen. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit kann man dann den Opel tatsächlich nur mit einem Pedal fahren. Was eine ungemeine Erleichterung ist. Besonders im Stop-and-Go Verkehr, in der Stadt oder vor Staus an Ampeln. Das „Bremsen“ wird durch eine starke Rekuperation (Stromrückgewinnung) erreicht. Ich bin im Test fast nur noch in der Stufe „L“ mit maximaler Rekuperation gefahren, wobei ich dann in bestimmten Situationen einen Wippschalter am Lenkrad für noch stärkere Rekuperation gedrückt habe. Der Wagen kann damit bis zum Stillstand gebracht werden. Man benutzt die Bremse dann nur noch in wirklich kritischen Situationen. Das gibt es in keinem anderen Fahrzeug und macht das Fahren mit dem Ampera-e einfacher und bequemer. Selbst Automatik-Fahrzeuge rollen ein bisschen, wenn man nicht bremst. Damit hat man einen Fuss immer in Aktion. Nicht so hier beim Opel Ampera-e. Ich bin mir sicher das „One Pedal Driving“ wird sich sicher bald bei allen Elektroautos durchsetzen. Wobei die Hersteller die keine Permanent-Magnet-Motoren einsetzen dann ein Problem haben. Wie zum Beispiel Tesla. Dort wird das Magnetfeld im Motor durch einen Strom erzeugt der erst bei Fahrt funktioniert. Da müssen sie sich was einfallen lassen.

Komfort und Platzangebot

Aussen sieht der Ampera-e aus wie ein Opel Corsa, er ist 4,16 Meter lang, 2,04 Meter breit und 1,59 Meter hoch. Dadurch kann man fast wie bei einem SUV leicht ein- und aussteigen. Der Innenraum ist fast so gross wie bei einem Opel Astra. Das liegt daran, dass die Batterie in den Boden verlegt ist und keine üblichen Mitteltunnel für Getriebe oder Kardanwelle vorhanden sind. Man hat hinten und vorne gut Platz zum Sitzen. Selbst 4 oder 5 Erwachsene können bequem mitfahren. Die Kopffreiheit ist angenehm hoch. Der Kofferraum bietet 381 Liter Stauvolumen. Klappt man die hinteren Sitze um so werden daraus sogar 1’274 Liter. So viel wie z.B. im BMW 4er GranCoupe. Die Sitze und Amaturen entsprechen der Kategorie der Klasse. Man hat eine erhöhte Sitzposition mit alltagstauglichen Sitzen und mittlerem Seitenhalt. Durch die Batterie im Boden liegt der Schwerpunk sehr tief. Das wirkt sich positiv auf die Strassenlage und das Kurvenverhalten aber auch auf die Federung aus. Der kleine Wagen fühlt sich dabei eher wir eine Limusine an. Trotzdem kann man Kurven fast im Go-Kart ähnlichen Stil durchfahren. Überhaupt ist das Fahrwerk auch gut gelungen. Kleine Löcher oder Rillen in der Strasse merkt man nicht, der Wagen gleitet darüber. Dennoch hat man ein straffes, direktes Gefühl beim Lenken.

Fahrspass

Der Fahrspass kommt beim Ampera-e nicht zu kurz. Besonders kurze Beschleunigung zum Überholen oder am Berg ein Sprint machen wirklich Spass. Die 360 Newtonmeter und 204 PS ziehen den kleinen Wagen zügig vorwärts und überraschen so manchen Verkehrsteilnehmer der das von dem Auto nicht erwartet hat. Opel hätte hier sicher noch mehr heraus holen können, hat aber wohl mehr Leistung zu Gunsten der Reichweite geopfert. Immerhin wiegt das Auto aber 1’691 kg. Aus Kostengründen wurden 81.5 % des Wagens aus hochfestem oder ultrahochfestem Stahl hergestellt. Motorhaube, Türen und Heckklappe aus Aluminium. Da könnte man in Zukunft also noch Gewicht einsparen.

In den Kurven ist beim Bremsen bzw. Rekuperieren ein leichtes Übersteuern zu bemerken, aber sonst fährt sich der Wagen auch flott durch enge Kurven. Durch die Strassenlage macht das mehr Spass als bei vergleichbaren kleinen Autos.

Navi und Konnektivität

Hinter dem Lenkrad befinde sich ein 8,2“ Monitor auf dem der Tacho und andere wichtige Informationen angezeigt werden. Links zeigt er an wie weit man bei seiner Fahrweise im Maxi- bzw. Minimum kommen kann. In der Mitte wird die Geschwindigkeit angezeigt. Rechts wie hoch man Rekuperiert oder Strom verbraucht. Weiterhin wird die vorgeschriebene Geschwindigkeit erfasst und im Display angezeigt. Leider kann man den Tempomat nicht leicht auf diese Geschwindigkeit einstellen. Im unteren Bereich des Display werden die Stati der verschiedenen Fahrassitenz-Systeme angezeigt. Welche gerade angeschaltet sind oder es werden Warnungen ausgegeben.

Oberhalb der Mittelkonsole befindet sich das Infotainment-System in Form eines 10,2 Zoll grossen Touchscreens. Darüber lassen sich Dinge wie das Radio bzw. Sound-System steuern und es werden Informationen und Einstellungen zum Wagen angezeigt oder können bedient werden. Mit dem Infotainment-System IntelliLink-e kann sowohl das Apple CarPlay als auch Android Auo verwendet werden. Das Opel system selber bietet kein Navigations-System, jedoch kann man dann die von Apple oder Android verwenden. Zwischen den Vordersitzen und vor den Rücksitzen befinden sich je zwei USB-Steckplätze, die Smartphones können jedoch auch über Bluetooth verbunden werden. An dieser Stelle befindet sich auch ein Einschubfach in dem man Android oder das iPhone induktiv aufladen kann. Über die App von Opel „myOpelApp“ kann das Fahrzeug z.B. vorgeheizt oder gekühlt werden. Der Standort kann ermittelt werden und in Verbindung mit Apple CarPlay oder Android Auto kann man die Fahrtroute im Infotainment-System so programmieren, dass sie an Ladestationen vorbeiführt.

Audiophile Ampera-e-Besitzer können die persönliche Musikauswahl in besonders hoher Klangqualität geniessen, indem sie das Bose-Sound-System wählen. Für dessen Entwicklung haben die Akustik-Ingenieure von Opel eng mit den Kollegen bei Bose zusammengearbeitet. Ihr gemeinsames Ziel: die Musik so wiederzugeben, wie sie ursprünglich aufgenommen wurde, und damit die Intention des Künstlers umzusetzen. Dieser imposante Sound wird mit sieben Hochleistungs-Lautsprechern erzielt, die im gesamten Auto verteilt sind – zwei 2,5-Zentimeter-Hochton-Lautsprecher in der Instrumententafel, zwei 16,5-Zentimer-Tiefton-Lautsprecher in den vorderen Türen, zwei 13 Zentimeter grosse Breitband-Lautsprecher in den Fondtüren und ein 13-Zentimeter-RichbassTM-Tieftöner in einem acht Liter grossen Bassreflexgehäuse unter dem Gepäckabteil. Sie alle sind über einen digitalen Verstärker verbunden, der mit seinen sechs Kanälen des von Bose entwickelten und programmierten Digital Signal Processing optimale Entzerrung bietet.

Auch der Ampera-e bietet den Opel OnStar Service. Seit dem Marktstart im Herbst 2015 zeigt Opel OnStar, dass der persönliche Online- und Service-Assistent mit seinem umfangreichen Dienstleistungsangebot das Autofahren nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer macht. OnStar ermöglicht praktische Dienste wie Pannenservice, automatische Unfallhilfe und Fahrzeug-Diagnose. Opel OnStar-Kunden sind ausserdem nur einen Knopfdruck von ihrem persönlichen Betreuer entfernt, der ihnen während der Fahrt Hotelzimmer reservieren kann (Booking Service) und dabei hilft, die nächste verfügbare Ladestation oder einfach einen freien Parkplatz zu finden.

Test und Sicherheit

Der Ampera-e bietet, wie andere Fahrzeuge seiner Klasse, entsprechende passive wie aktive Sicherheitssysteme. Airbags, Gurtstraffer etc. sind Standard. Die Haupt-Batterie ist darüber hinaus im einem speziellen Gehäuse untergebracht, welches eine Beschädigung oder Auslaufen bei einem Umfall möglichst vermeiden soll. Neben dem Hochspannungsnetzwerk hat der Ampera-e auch ein 12-Volt-System auf das im Fall eines Crashs zurück gestuft wird. Das gesamte Hochspannungsnetz wird dann abgeschaltet und mit einer 12-Volt Batterie werden die Basis-Systeme versorgt. Für Rettungskräfte sind Grafiken und Symbole sowie Erklärungen angebracht, wie das Hochleistungsnetz abgetrennt werden kann oder auf welche Dinge Rücksicht genommen werden muss.

In den USA wurden Crash-Tests von GM durchgeführt und die Daten an die Behörden weiter gegeben. Sie befinden sich noch in der Auswertung. Stellungnahmen von GM sagen aus, dass die Tests sehr erfolgreich verlaufen wären und sie keine Bedenken haben bezüglich der Auswertungen durch die Behörden. Der Opel Ampera-e wird von GM in den USA hergestellt. Das gleiche Fahrzeug wird dort in den USA als Chevrolet Bolt verkauft werden.

Preise und Verfügbarkeit

Opel wird den Ampera-e stufenweise in Europa einführen. 2017 liegt der Schwerpunkt des Auslieferungsstarts zunächst auf vier Ländern, die ein grosses E-Mobil-Potenzial aufweisen: Norwegen, die Niederlande, Deutschland und die Schweiz. In der Schweiz werden die ersten Vorführwagen ab August 2017 bei einigen Händlern stehen. Ab Oktober wird dann die Auslieferung an die ersten Kunden beginnen. Der Vertrieb erfolgt zunächst über 20 ausgesuchte Ampera-e Händler, die spezielle für diese Aufgabe geschult werden um die bestmögliche Beratung und den Service für das revolutionäre Elektroauto sicherzustellen.

In der Schweiz ist der Opel Ampera-e zum Preis ab CHF 41‘900.- erhältlich.

Technische Daten

Neuer Opel Ampera-e: Technische Daten in der Übersicht

Opel Ampera-e

 

About the Author

Gordian Hense

Gordian Hense, Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH) war lange Jahre in der Deutschen Automobilindustrie tätig und beschäftigt sich seit dem mit diesem Thema. Neben Fahrzeugen aller Art begeistern ihn auch die Themen Software, Internet, Online-Marketing, Politik, Wirtschaft und Gesundheit.

Be the first to comment on "Das erste Elektroauto für das Volk ohne Reichweitenangst – Opel Ampera-e"

Leave a comment

Your email address will not be published.


*


Das Zeitlimit ist abgelaufen, bitte erneuern Sie das CAPTCHA.