Langstreckenfahrt von Los Angeles nach Detroit
Gordian Hense | Feb 15 2008
smart und Mercedes-Benz beweisen im Praxistest hohe Umweltfreundlichkeit
Detroit – In einem außergewöhnlichen Langstreckentest haben der smart fortwo sowie die Mercedes-Benz E-Klasse ihre Spitzenstellung unter den klimafreundlichsten Automobilen demonstriert. Auf einer Fahrt von Los Angeles über Chicago zur Detroit Auto Show 2008 bewiesen sie unter realen Alltagsbedingungen herausragende Spritsparqualitäten.
Während der insgesamt 4400 Kilometer langen Strecke verbrauchte der smart fortwo mhd nur 4,8 Litern auf 100 Kilometer. Zwei smart fortwo cdi begnügten sich sogar mit 3,9 Litern, und selbst die Business-Limousine Mercedes-Benz E 320 BLUETEC (US Version) verbrauchte im Schnitt lediglich 5,8 l/100 km. Continue Reading »
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Alternative Antriebe
Gordian Hense | Jan 29 2008
Tücken für die automobile Zukunft
Klimafreundliche Technik nicht immer günstig
Die derzeit serienmäßig angebotenen alternativen Antriebe haben durch die Bank noch ihre Tücken. Dies ist das Ergebnis eines vom ADAC durchgeführten sechsmonatigen Dauertests. Fazit: Wer beim Autofahren ausschließlich auf den CO2-Ausstoß schaut, kommt derzeit am Vollhybridantrieb nicht vorbei. Unter Kostenaspekten ist Erdgas am günstigsten. Generell müssen je nach Konzept aber auch beträchtliche Einschränkungen in Komfort, Leistung und Reichweite in Kauf genommen werden.
Bei dem Test hat der Club die alternativen Kraftstoffe Erdgas, Autogas und Ethanol sowie die innovativen Antriebskonzepte Mild- und Vollhybrid auf Alltagstauglichkeit, Umweltverhalten und Kosten untersucht. Als Referenzmodell für konventionelle Autotechnik ging ein sauberer Diesel an den Start.
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Drei Concept Cars mit Elektro-Antrieb feiern Weltpremiere in Detroit
Gordian Hense | Jan 25 2008
- ‚Be green – sei grün’ ist Grundsatz für drei neue Concept Cars der Chrysler LLC auf der North American International Auto Show
- Hochtechnologie in emotionalem Design
- Plug-in Hybrid-Technologie auf neuem Niveau
- Chrysler ecoVoyager: Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle zur Vergrößerung der Reichweite und unverkennbar elegantem, amerikanischem Design
- Jeep Renegade: Elektrofahrzeug mit BLUETEC Diesel zur Vergrößerung der Reichweite
- Dodge ZEO: Elektrofahrzeug mit 402 Kilometern Reichweite, viersitziger „2+2”-Sportwagen für Enthusiasten
Detroit, Michigan, USA/Berlin – Drei leidenschaftliche Designs kombiniert mit drei hochmodernen Antriebssystemen. Das Resultat: Weltpremiere für drei innovative Hightech-Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffsystemen … und mit aufregendem Design und Markencharakter. Denn auch in einem veränderten, noch mehr von Rücksichtnahme auf die Umwelt bestimmten Gesamtumfeld ist es der Ansatz von Chrysler, emotionales Design für Fahrzeuge zu kreieren, die Kunden auch tatsächlich besitzen und fahren wollen.
Jeder Einsatz neuer Technologien muss für Kunden durchschaubar und nachvollziehbar sein und gleichzeitig ein außergewöhnliches Fahrerlebnis liefern. Komfort und Funktionalität müssen ohne jede Einschränkung gewährleistet sein.
Concept Car Chrysler ecoVoyager – Scharfe, sich kreuzende Linien mit fließenden Übergängen definieren das Design-Vokabular des ecoVoyager, das Chryslers Harmonisierung von funktionaler Technologie mit ästhetischer Formgebung bei Karosserie und Innenraum verkörpert.
Die Räder des neuen Chrysler ecoVoyager treibt ein Elektromotor an, den vorwiegend ein Lithium-Ionen-Batteriemodul mit Energie versorgt. Diese Batterie erfüllt die Reichweiten-Anforderung des typischen Pendlers, der pro Tag weniger als 64 Kilometer zurücklegt. Der Elektromotor entwickelt 200 kW (268 PS SAE) und beschleunigt den ecoVoyager damit in weniger als neun Sekunden aus dem Stand auf 100 Kilometer pro Stunde. Ein regeneratives Bremssystem leitet die beim Bremsen normalerweise nutzlos verpuffende Energie zurück in die Batterien.
Der Chrysler ecoVoyager profitiert von Technologie, die seine Reichweite erhöht – in diesem Fall eine kleine Wasserstoff-Brennstoffzelle, die die Gesamtreichweite des ecoVoyager auf mehr als 483 Kilometer erhöht, wobei außer Wasserdampf keine weiteren Emissionen den Auspuff verlassen. Das gesamte Antriebssystem befindet sich unter der Bodengruppe des Chrysler ecoVoyager, und so bietet er maximales Raumangebot für Passagiere und Ladung.
Concept Car Jeep Renegade – Mit seinen umweltschonenden Materialien erhebt der Jeep Renegade Nachhaltigkeit zu einem seiner wichtigsten Ziele. Das Concept Car Jeep Renegade richtet sich an Kunden im Marktsegment „Grün mit Stil“ – Kunden, die sehr umweltbewusst sind, Hightech und Innovationen zu schätzen wissen und Leistungsfähigkeit mit Stil genießen, die mit ihrer „grünen“ Haltung vereinbar ist.
Das Concept Car Jeep Renegade ist ein sportlicher, minimalistischer, zweisitziger Vertreter des B-Segments und eignet sich ideal für Allwetter-Vergnügen wie Dünen-Surfen oder Felsenklettern. Mit Elektromotoren, die jede Achse einzeln antreiben, ist der Jeep Renegade auf Fahrspaß ausgelegt.
Das fortschrittliche Antriebssystem des Concept Cars Jeep Renegade besteht aus einem Modul von Lithium-Ionen-Batterien, das dem Fahrzeug eine Reichweite von 64 Kilometern verleiht. Zur Verlängerung der Reichweite ist ein BLUETEC-Dieselmotor mit drei Zylindern und 1,5 Litern Hubraum an Bord. Damit verfügt das Concept Car über eine Gesamtreichweite von 644 Kilometern.
Der BLUETEC-Diesel des Jeep Renegade leistet zusätzliche 115 PS SAE (86 kW) bei Emissionen, die im Vergleich zu denen üblicher Benzinmotoren wesentlich reduziert sind. Der Verbrauch des Renegade entspricht ungefähr dem Wert von 2,1 Litern pro 100 Kilometer bei einem ausschließlich mit Benzin betriebenen Fahrzeug – was eine Verbrauchsreduzierung auf ein Viertel bis ein Fünftel bedeutet.
Die Leichtbau-Aluminium-Architektur und das regenerative Bremssystem verbessern die Gesamteffizienz, die beiden Elektromotoren mit 200 kW (268 PS SAE) treiben ein hochleistungsfähiges Vierradantriebssystem mit Gelände-Untersetzung und Sperrdifferentialen an, das würdig ist, den Namen Jeep zu tragen.
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Schläft die europäische Automobilindustrie?
Gordian Hense | Jan 18 2008
Am 06. Januar 2008 berichteten wir über Tata Motors, einer Tochtergesellschaft der Tata Group (28.8 Milliarden Dollar Umsatz in 06/07) in Indien. Ratan Tata, der Gründer des Imperiums, hatte den neuen Tata Nano auf einer Messe in Indien vorgestellt. Neben dem normalen PKW-Programm des Unternehmens, immerhin werden bereits ca. 50.000 Autos pro Monat gefertigt, soll der “Nano” den Markt nach unten schliessen. Alle die jetzt noch, zu zweit oder dritt, mit dem Motorrad oder Moped in Indien herumfahren, sollen sich ein Auto leisten können. So wie es in Europa in den 50er und 60ger Jahren mit dem VW Käfer oder dem Fiat 500 war. Die Unterschiede sind aber gewaltig. Dazu später aber mehr.
In einem Vorabbericht war in Indien von einem lokalen, angepeiltem Preis von 650 Dollar für die Basisversion für den “Nano” die Rede. Auf wundersame Weise wurde aus diesem Preis auf dem Weg der Presse und Journalisten nach Europa, erst in den Deutschen Nachrichten 1.100 Euro, 1.700 Euro, dann 1.800 Euro und nun habe ich bereits eine Meldung in der Schweiz gelesen, in der von 3.000 Franken gesprochen wird. Der aktuelle Kurs des Dollar liegt bei 1.15 CHF = 1 Dollar, somit wären 650 Dollar = 746 Schweizer Franken. In Euro gerechnet wäre es gerade 470 Euro. Hat da nun die heimische Automobilindustrie, die Lobbyisten oder die Journalisten dazu gemogelt? Will man sich selber schönrechnen? Will man das Gerücht, Qualität hat seinen Preis, weiter aufrecht erhalten? Ist das Zittern und Angst, die man da heraus hört?
Ein Sturm an Argumenten brauste, in Europa!, los. Klimakiller, Sicherheitsrisiko, Benzinschleuder, Umweltschädling, Billigkarre und was weiss ich nicht, konnte man in den letzten Wochen auf allen Kanälen hören. Das Auto würde hierzulande nicht einmal die einfachsten Sicherheitstests bestehen. Auf einmal wird vielen Umweltschützern klar, dass es neben uns paar Millionen, in Europa, – Milliarden Menschen in dem Rest der Erde gibt, die auch zumindest ein bisschen den gleichen Wohlstand und die Mobilität haben wollen, wie wir. Mit tiefster Überzeugung und Inbrunst wird jetzt dringend alles mögliche gesucht um diesem “Rest” der Welt klar zu machen, dass sie nicht die selben Fehler machen dürfen wie wir! Continue Reading »
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Mobility CarSharing expandiert nach Österreich
Gordian Hense | Jan 10 2008
Die beiden Unternehmen Wolfgang DENZEL AG und Mobility Genossenschaft betreiben in Österreich den Bereich CarSharing seit 01. Januar 2008 gemeinsam und gehen ein Joint Venture ein. Sie sind zu gleichen Teilen an der gemeinsamen Firma “Denzel Mobility CarSharing GmbH” beteiligt. Die beiden Unternehmen sind in ihren Heimmärkten etabliert und Marktführer.
Denzel Mobility CarSharing GmbH, Österreich Die unter dem Namen “Denzel Mobility CarSharing GmbH” gegründete gemeinsame Tochterfirma wird sich auf das österreichweite CarSharing konzentrieren. Die Genossenschaft Mobility CarSharing Schweiz ist der in Europa grösste und führende CarSharing-Anbieter. Die Wolfgang DENZEL AG ist eines der grössten Unternehmen in den Bereichen Autoimport und Autohandel und betreibt seit 1997 CarSharing unter der Marke “DenzelDrive”. Diese bietet ihren rund 15’000 Kunden landesweit circa 200 Fahrzeuge in verschiedenen Fahrzeug- Kategorien an. Das bisherige CarSharing-Angebot von “DenzelDrive” wird von Denzel Mobility CarSharing GmbH übernommen.
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Hybrid-Antrieb für den Porsche Panamera
Gordian Hense | Jan 7 2008
Gran Turismo wird besonders sparsam
Stuttgart. Die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG, Stuttgart, wird den neuen Panamera auch mit Hybrid-Antrieb auf den Markt bringen. Der Gran Turismo-Viertürer mit der Porsche-typischen sportlichen Fahrdynamik wird auf jene bewährten Komponenten vertrauen, die im Cayenne Hybrid zum Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen werden. Dank eines neu entwickelten Full-Parallel-Hybrid wird der sportliche Geländewagen dann weniger als neun Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Der neue Porsche Panamera wird der erste sportliche Viertürer, der mit dem besonders sparsamen Full-Parallel-Hybrid angeboten wird. Außerdem kann der Panamera bereits von den Erfahrungen des Hybrid-Pioniers Porsche Cayenne profitieren.

Das neu entwickelte Full-Parallel-Hybrid-System besteht im wesentlichen aus der im Kofferraum-Bereich platzierten Batterie-Einheit, einer Leistungselektronik und dem so genannten Hybrid-Modul zwischen Motor und Getriebe, in dem eine zusätzliche Kupplung und die Elektro-Maschine zusammengefasst sind. Je nach Fahrzustand kann das Hybrid-Modul entweder den Verbrennungs- oder den Elektro-Motor abkuppeln oder beide Antriebsysteme kombiniert betreiben. Damit kann der Panamera vom emissionsfreien, rein elektrischen Betrieb bis hin zur Porsche-typischen sportlichen Fahrweise genutzt werden.
Doch die vierte Baureihe des Zuffenhausener Sportwagen-Herstellers zeichnet weitere markante Eigenschaften aus. So verfügt die breite und flache Karosserie über Proportionen und Muskeln, die ein ebenso dynamisches wie kompaktes Gesamtbild ergeben.
Gleichzeitig vermittelt das Platzangebot innen ein völlig neues Raumgefühl. Auf den beiden sportlich-bequem ausgelegten Einzelsitzen im Fond werden Erwachsene bei einer auffallend großzügigen Kopffreiheit entspannt, komfortabel und – falls gewünscht – zügig reisen können. Continue Reading »
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