Artega – Die neue zukunftsorientierte Automobilmarke
Gordian Hense | Dez 4 2008 | Tags: Automobilindustrie, Automobilmarke, Autowerk, Dr. Willi Diez, Fahrzeugprogramm, henrik fisker, hersteller, Höherpositionierung, International, karl heinz, Manfred Gotta, marktanalyse, Modell, paragon ag, Sport, Sportwagen
Am Ursprung der Marke Artega stand eine wohl weltweit einmalige Idee. Der Tier 1-Zulieferer paragon AG aus dem westfälischen Delbrück initiierte den neuen deutschen Sportwagen, um seine Höherpositionierung zum Systempartner der Automobilindustrie zu unterstützen. Zum Ende des Jahres 2006 übergab paragon das Projekt an die eigenständige Artega Automobil GmbH & Co. KG, die die Weiterentwicklung des Fahrzeugs zum Serienmodell engagiert vorangetrieben hat.
Der Artega GT ist für paragon eine rollende Visitenkarte, denn weltweit erstmals kommen alle Cockpit-Systeme von nur einem Lieferanten. Der Artega GT ist jedoch noch viel mehr: Das Referenzobjekt ist der Beginn einer neuen Automobilmarke, die ohne die Zwänge der Historie etwas völlig Neues schafft. Artega wird keine Ein-Produkt-Firma bleiben, sondern hat ein langfristiges Fahrzeugprogramm im Blick. Doch zuerst liegt die volle Konzentration auf der Markteinführung des neuen Artega GT.
Der Initiator des Artega-Projektes, paragon-Gründer und Vorstandsvorsitzender Klaus Dieter Frers, steckte bereits beim Startschuss die wesentlichen Parameter fest, die heute mehr denn je Gültigkeit haben.
Neben den eigenen Fähigkeiten des Direktlieferanten nahezu aller europäischen Automobilhersteller holte er international anerkannte Kompetenzen ins Boot: Manfred Gotta für den Markennamen, Prof. Dr. Willi Diez für die Marktanalyse, Henrik Fisker für das Design sowie Karl-Heinz Kalbfell für den Marken- und Vertriebsaufbau. Hinzu kommen renommierte Partnerunternehmen aus der Automobilindustrie.
Mit Nachhaltigkeit orientiert sich Artega in allen Bereichen an erprobten Prozessen aus der Großserie. Neben dem außergewöhnlichen Entwicklungsaufwand zeigt sich dieser Anspruch vor allem auch beim Aufbau des neuen Autowerks im westfälischen Delbrück. Unmittelbar an der Bundesstraße 64 entstand eine 6.000 qm große Fertigungsstätte, in der industrielle Prozesse in der Kleinserie beispielhaft realisiert werden.
Artega arbeitet ganz bewusst nicht im Sinne einer Manufaktur nach dem Werkstattprinzip, sondern in Linienfertigung ähnlich der Großserie.
Die Kapazität des Autowerks ist so ausgelegt, dass in der ersten Ausbaustufe bis zu 500 Einheiten im Jahr hergestellt werden können. In direkter Verbindung zu Rohbau und Endmontage befindet sich ein architektonisches Highlight: das weltweite Marken- und Vertriebszentrum.
Die Daten und Fakten zum Artega GT
- Rahmen: Aluminium-Spaceframe
- Heckmodul: Gitterrohrrahmen aus hochfestem Stahl
- Karosserie: kohlefaserverstärkter Kunststoff (PUR)
- Abmessungen (L x B x H): 4010 mm x 1880 mm x 1180 mm
- Stauvolumen: 300 l (225 hinter Sitzen, 75 unter der Fronthaube)
- Radstand: 2460 mm
- Achslastverteilung: 42% vorne, 58% hinten
- Leergewicht: ca. 1100 kg
- Motor: V6 Direkteinspritzer im Heck (EU4)
- Hubraum: 3597 ccm
- Leistung: 220 kW (300 PS)
- Getriebe: Sechsgang-Direktschaltgetriebe
- Tankvolumen: 68 l Serie (auf Wunsch 80 l)
- Reichweite: ca. 600 km (700 km)
- Beschleunigung 0 – 100 km/h: weniger als 5 s
- Höchstgeschwindigkeit: mehr als 270 km/h
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