Sportcoupé von Porsche
Gordian Hense | Apr 20 2008 | Tags: 911, ABT, aero, Aerodynamik, airbags, Anlage, Ausstattung, baureihe, Boxermotor, Boxster, boxster s, Carrera, Cayman, design, Drehmoment, Dynamik, edelstahl, Elfer, fahrer, Fahrkomfort, Fahrverhalten, günstig, Handling, heck, Hochleistung, kombi, Komfort, Leistung, leuchten, linien, millimeter, Motors, Niveau, Nordschleife, Nürburg, Nürburgring, Nutzung, Paket, Performance, Porsche, Sechszylinder, sonderausstattung, Sport, Sportcoupé, Sportwagen, Technologie, tempo, tiptronic, TT, two, usa, ventil, Verbrauch, vierte, zoll
Die Highlights
Cayman S – so heißt das neue Porsche-Sportcoupé auf Basis der Boxster-Baureihe.
Der Mittelmotor-Sportwagen rangiert zwischen dem Boxster S und dem 911 Carrera. Der ZweiÂsitzer wird von einem 3,4 Liter großen und 295 PS starken Sechszylinder-Boxermotor anÂgeÂtrieben, der das Sportcoupé in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde stürmen lässt und eine Spitzengeschwindigkeit von 275 km/h ermöglicht. Durch die sehr hohe KaÂrosseriesteifigkeit und die ausgewogene Gewichtsverteilung mit dem Motor vor der HinterÂachse präsentiert sich der Cayman S als ausgesprochene Fahrmaschine: Die Nürburgring-Nordschleife umrundet ein serienmäßiger Cayman S in nur acht Minuten und 20 Sekunden – nur wenig langsamer als der 911 Carrera.

Neue Form mit vertrauten Porsche-Zügen
Der Cayman S ist sofort als Porsche zu erkennen. Seine Formen spiegeln die klassiÂschen Design-Merkmale wider, die sich schon im 550 Coupé von 1953 und im Carrera GTS Coupé (Typ 904) entdecken lassen. Gleichzeitig unterscheidet sich das neue Sportcoupé in Design und Proportionen signifikant vom Boxster und 911. Die Frontgestaltung mit den ausÂgelaÂgerÂten Nebelscheinwerfern ist ebenso charakteristisch wie die Seitenlinie mit den LuftÂeinlässen vor der Hinterachse, der starken Dachwölbung und der flach abfallenden FondÂpartie. Die Heckansicht wird von der großen Heckklappe geprägt und erhält durch die stark geschwungeÂnen Kotflügel sowie die mittig angeordneten Doppelendrohre ihre Abrundung.
Sechszylinder mit VarioCam Plus-Ventilsteuerung
Die kompletten Zylinderköpfe stammen vom 911 Carrera wie die NockenÂwellen- und VentilÂhubverstellung VarioCam Plus, die im Cayman S erstmals außerhalb der Elfer-Baureihe einÂgesetzt wird. Durch diese aufwändige Ventilsteuerung wird nicht nur eine hohe Leistung von 295 PS (217 kW) bei 6.250/min und ein kraftvolles Drehmoment von 340 NewtonÂmeter zwischen 4.400/min und 6.000/min erzeugt, sondern auch ein geringer Verbrauch von 10,6 Liter auf 100 Kilometer erzielt.
Sport Chrono für noch höhere Performance
Für Fahrer, die das Potenzial des Cayman S noch weiter ausschöpfen wollen, bietet Porsche das Sport Chrono Paket an. Mit schärferen Motorkennfeldern und Regelstrategien schöpft es die Grenzbereiche noch weiter aus. Optisches Erkennungszeichen des Pakets ist die AnaÂlog-/Digital-Stoppuhr auf der Instrumententafel, die fahrdynamische Vergleiche mit der GeÂnauigkeit von Hundertstelsekunden ermöglicht. Die höhere Performance mit Hilfe des Sport Chrono Pakets drückt sich auf der Nürburgring-Nordschleife jedoch in einem deutliÂcheÂren Zeitvorteil aus. Volle drei Sekunden verbessert sich dadurch die Rundenzeit.

Sportliches Fahrwerk für enorme Agilität
Das Fahrwerk des neuen Cayman S wird im Vergleich zum Boxster mit straffer ausgelegten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren ausgestattet. Diese Abstimmung, kombiniert mit der Neutralität des Mittelmotorkonzeptes, der hohen Karosserie-Steifigkeit und den leistungsfäÂhigen 18 Zoll-Reifen, führt zu einer enormen Agilität. Dabei wird hohe aktive Sicherheit seÂrienÂmäßig mitgeliefert: Das Porsche Stability Management (PSM) gehört zur Grundausstattung des Cayman S.
Option fürs Fahrwerk: Aktives Dämpfersystem
Ein weiteres Highlight wird als Sonderausstattung angeboten: Das Porsche Active SuspenÂsion Management (PASM). Damit kann der Fahrer auf Knopfdruck die Regelung der Dämpfer zwischen sportlich-komfortabel oder extrem sportlich wählen. Ganz nach Wunsch lässt sich so entweder der Langstreckenkomfort verbessern oder der querdynamische Grenzbereich noch besser ausloten.
Standfeste Bremsanlage – auf Wunsch auch mit Keramikscheiben
Für eine vorbildliche Verzögerung sorgen beim Cayman S gelochte und innenbelüftete BremsÂÂscheiben mit 318 Millimeter Durchmesser an der Vorderachse und 299 Millimeter an den hinteren Rädern. Als Option ist die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) erhältlich. Sie umfasst mit 350 Millimetern Durchmesser noch größere, aber dennoch leichtere BremsÂscheiben aus Keramik. Sie zeichnen sich durch hohe und konstante Reibwerte sowie besonÂders geringen Verschleiß im Alltagsbetrieb aus.
Rundumschutz durch sechs Airbags
Der Cayman S bietet die bei Porsche übliche hohe passive Sicherheit. Die Fullsize-Airbags auf der Fahrer- und Beifahrerseite bieten einen sehr hohen Schutz beim Frontcrash. Bei seitÂlichen Kollisionen treten jeweils ein Thorax- und ein Kopf-Airbag in Funktion. POSIP (Porsche Side Impact Protection) heißt dieser Verbund, der durch einen Seitenaufprallschutz in den Türen ergänzt wird.
410 Liter Gepäckvolumen in zwei Kofferräumen
Der Cayman S bietet mit insgesamt 410 Litern Kofferraumvolumen einen hohen FreizeitÂnutzen. Ob Tauchen oder Snowboarden – beides ist möglich. Unter der großen Heckklappe steht bis zu 260 Liter Stauraum zur Verfügung. Dazu kommt der 150 Liter große KofferÂraum im Bug. Kleinere Reisegegenstände finden in mehreren großen und teils abschließÂbaren AbÂlagefächern Platz.
Cayman S
Die neue Mitte
Mit dem Cayman S bietet Porsche ein neues Sportcoupé zwischen Boxster und 911 Carrera an. Der neue 3,4 Liter große Sechszylindermotor vor der HinÂterachse des Cayman S leistet 295 PS (217 kW) bei 6.250 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute. Damit erreicht der 1.340 Kilogramm leichte Sportwagen ein Leistungsgewicht von 4,5 Kilogramm pro PS (6,2 kg/kW), das eine Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in 5,4 Sekunden ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 275 Kilometer pro Stunde, was unter anderem auf den günstigen Luftwiderstands-Beiwert von cW = 0,29 zurückzuÂführen ist.
Eigenständiges Design im Porsche-Stil
Das Design des Cayman S zeigt eindeutig die Stilmerkmale eines Porsche, die jedoch gleichÂzeitig in eine völlig eigenständige Formgestaltung münden. Das neue Gesicht prägen weit nach außen gerückte, asymmetrische Hauptscheinwerfer und große, seitliche LufteinÂlässe, in die auf schmalen Stegen die Nebel- und Positionsleuchten integriert sind. SerienÂmäßig ist der Cayman S mit Klarglas-H7-Hauptscheinwerfern in Projektionstechnik ausgestattet, auf Wunsch ist er aber auch mit Bi-Xenon-Licht erhältlich. Die Linienführung in der SeitenÂansicht betont die Mittelmotorposition und die kompakte Bauweise des Sportcoupés. Sie wird dominiert von ausgestellten und gleichzeitig stark überhöhten Kotflügeln sowie einer stärkeren Dachwölbung mit einer flach abfallenden Heckpartie. Die seitlichen Lufteinlässe zitieren den Boxster, aber unterscheiden sich deutlich durch die senkrechte Anordnung der Lamellen. Ebenfalls eigenständig sind neu entwickelte, serienmäßige 18 Zoll-Räder, deren Optik sich am Carrera GT orientiert. Optional werden vier 19 Zoll-Räder mit unterschiedliÂchem Felgendesign angeboten.
Die Rückleuchten und die zentral angeordneten Abgas-Endrohre zeigen ebenfalls die VerÂwandtschaft zum Boxster. Sie wirken wie Mosaikbausteine einer neuen Design-Sprache, die Wert auf muskulöse Spannung legt. So wölben sich über den Leuchten die betont geschwunÂgenen Kotflügel, und die speziell geformten Doppelendrohre werden rechts und links von einem Leitwerk aus waagerechten Streben flankiert.
Viel Stauraum im Heck
Als absolute Besonderheit für den Cayman S haben die Porsche-Konstrukteure in die HeckÂpartie eine 116 mal 90 Zentimeter große Klappe integriert, die sich muskulös bis zur DachÂlinie streckt und einen großzügigen Zugang zum hinteren Kofferraum bietet. Dieser große Stauraum teilt sich in zwei Ebenen, die durch eine Edelstahlblende optisch voneinander geÂtrennt sind. Bis zur Scheibenunterkante bietet der Cayman S 185 Liter Platz, bei voller Raumausnutzung bis unters Dach sind es 260 Liter. Das Volumen des vorderen Kofferraums beträgt 150 Liter und entspricht dem Boxster-Format. Insgesamt stehen so bis zu 410 Liter Stauraum zur Verfügung. Dadurch bietet der Cayman S neben seiner ausgeprägten SportÂlichkeit auch ein neues Maß an Funktionalität.

Vorbildliche Aerodynamik: cW-Wert 0,29
Mit seinem cW-Wert von 0,29 liegt der Cayman S aerodynamisch an der Spitze des WettÂbeÂwerbs. Das Know-how steckt dabei im Detail: Durch verschiedene Verbesserungsmaßnahmen konnte beispielsweise der Auftrieb an allen vier Rädern im Vergleich zum Boxster um 20 Prozent reduziert werden. Im Heck ist dafür wesentlich der neue Spaltflügel verantwortlich, der bei GeschwinÂdigÂkeiten oberhalb 120 km/h um rund 80 Millimeter ausgefahren wird. Im Unterschied zu einem Spoiler, wie er beim Boxster einÂgesetzt wird, setzt ein Spaltflügel der Luft nur gerinÂgen WiderÂstand entgegen, erzeugt aber durch seinen Anstellwinkel dennoch Abtrieb. Ergänzt werden diese aerodynamischen Effekte durch die nahezu vollständige VerÂkleidung des Unterbodens.
Drehfreudiger Sechszylindermotor mit VarioCam Plus
Erstmals erhält mit dem Motor des Cayman S ein Sechszylinder außerhalb der 911-Baureihe die VarioCam Plus-Technologie. Die kompletten Zylinderköpfe stammen vom 911 Carrera. Damit bietet der Cayman S eine Motorcharakteristik, die kraftvolles Durchzugsvermögen mit hoher Spitzenleistung bei niedrigem Kraftstoffverbrauch verbindet. Er benötigt im EU-DurchÂschnitt 10,6 Liter SuperPlus auf 100 Kilometer Fahrstrecke und unterschreitet das europäische Abgaslimit nach EU4 soÂwie das in den USA gültige Limit der ULEV II-Norm.
Zur Kraftübertragung dient beim Cayman S serienmäßig ein Sechsganggetriebe mit präziÂsen und sportlich kurzen Schaltwegen. Auf Wunsch ist auch das Tiptronic S-Getriebe lieferbar. Für das zweisitzige Sportcoupé erhielt der Fünfgang-Automat eine neue hydraulische und elektronische Steuerung. Dadurch können die aus dem Carrera bekannten variablen SchaltÂÂprogramme eingesetzt werden.
Sportlich straffes Fahrwerk
Das Fahrwerk des Cayman S entspricht konzeptionell dem des Boxster S, jedoch ist es deutlich sportlicher ausgelegt. Diese spezielle Abstimmung in Zusammenhang mit der sehr verwindungssteifen und biegefesten Karosserie führt beim Cayman S zu einem völlig eigenÂständigen Fahrverhalten mit hohen Sicherheitsreserven, ohne aber den Fahrkomfort zu verÂnachlässigen. Durch das Mittelmotor-Konzept mit seiner ausgeglichenen GewichtsverÂteilung erreichen die Handling-Eigenschaften sowie die Querbeschleunigung ein sehr hohes Niveau. Bestes Beispiel dafür sind die schnellen Rundenzeiten des Cayman S: Für die Nürburgring – Nordschleife benötigt er nur acht Minuten und 20 Sekunden.
Auf Wunsch kann der Cayman S mit dem elektronisch geregelten Dämpfungssystem Porsche Active Suspension Management (PASM) ausgerüstet werden. Mit PASM liegt das Sportcoupé um zehn Millimeter tiefer, und der Fahrer kann per Knopfdruck zwei unterschiedliche FahrÂwerkeinstellungen wählen. Mit dem Programm PASM-Normal wird eine sportlich komfortable und mit PASM-Sport eine äußerst sportliche Fahrwerkregelung angesteuert.
Rot lackierte Hochleistungsbremsen
Die Bremsanlage entspricht in ihren Grundzügen den Systemen aus 911 Carrera und Boxster S und ist damit höchsten Belastungen gewachsen. Vorn wird die Bremsleistung von Vierkolben-ÂMonobloc-Festsätteln auf 318 Millimeter große, innenbelüftete Scheiben übertragen. An der Hinterachse des Cayman S sorgen Scheiben mit 299 Millimetern Durchmesser für optimale Verzögerung, die ebenfalls von Vierkolben-Monobloc-Festsätteln in die Zange genommen werden. Alle vier Bremssättel sind rot lackiert.
Als Option steht für den Cayman S die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur VerÂfügung. Highlight dieser Bremsanlage sind vier leichte Bremsscheiben auf Keramikbasis, die sofort hohe und konstante Reibwerte ermöglichen und im Verkehrsalltag zudem äußerst verÂschleißarm sind.
Noch mehr Dynamik mit Sport Chrono Paket
Eine weitere einzigartige und Porsche-exklusive Option für den Cayman S ist das Sport Chrono Paket. Es umfasst eine betont sportliche Abstimmung verschiedener FahrzeugÂfunkÂtionen und verändert die Regelverhalten von Motorsteuerung und Porsche Stability ManageÂment (PSM) sowie gegebenenfalls von Tiptronic S und aktivem PASM-Fahrwerk. Der Cayman S hängt damit insgesamt spontaner am Gas und lässt dem Fahrer durch sportlichere AbÂstimmungen mehr Freiheiten im Grenzbereich. Mit aktiviertem Sport-Chrono-Programm reduziert sich die Rundenzeit des Sportcoupés auf der Nürburgring-Nordschleife um drei SekunÂden.
Passive Sicherheit auf souveränem Porsche-Standard
Mit seiner hohen strukturellen Steifigkeit im Bereich der Fahrgastzelle bietet der Cayman S die Basis für eine vorbildliche passive Sicherheit. Neben Dreipunkt-Automatikgurten mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer gehören ein zweistufiger Fullsize-Airbag auf der Fahrer- und Beifahrer-Seite zur Serienausstattung. Ebenfalls serienmäßig ist das Porsche Side Impact Protection System (POSIP), das unter anderem aus einem Thorax- und einem Kopfairbag pro Fahrzeugseite besteht.
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