Drei neue Versionen des smart fortwo – noch sparsamer, noch sportlicher, noch exklusiver
Gordian Hense | Sep 22 2007 | Tags: benz, Dimension, Direkteinspritzer, Direkteinspritzung, edition, Fahrspaß, Genf, Herz, Hybrid, kraftstoffe, Mercedes, Motors, power, Smart, Sport, Technologie, two
smart erweitert auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt die Modellpalette des erfolgreichen smart fortwo um drei neue Varianten. Seine Publikumspremiere feiert der smart fortwo micro hybrid drive (mhd). Dank der micro hybrid drive-Technologie kommt er im kombinierten Zyklus mit ca. 8 Prozent, im Stadtverkehr sogar mit ca. 20 Prozent weniger Kraftstoff aus und redu- ziert auch den CO2-Ausstoß erheblich. Ein Meisterstück der Motorenentwicklung ist der Antrieb des neuen smart erweitert auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt die Modellpalette des erfolgreichen smart fortwo um drei neue Varianten. Seine Publikumspremiere feiert der smart fortwo micro hybrid drive (mhd). Dank der micro hybrid drive-Technologie kommt er im kombinierten Zyklus mit ca. 8 Prozent, im Stadtverkehr sogar mit ca. 20 Prozent weniger Kraftstoff aus und reduziert auch den CO2-Ausstoß erheblich. Ein Meisterstück der Motorenentwicklung ist der Antrieb des neuen smart fortwo cdi. Dieser weltweit kleinste Dieselantrieb nutzt die modernste Common-Rail-Direkteinspritzungstechnik und erzielt damit vorbildliche Verbrauchswerte. Mit 3,3 Liter (NEFZ) pro 100 Kilometer und einer CO2-Emission von lediglich 88 Gramm pro Kilometer hat er die weltweit niedrigsten CO2-Emissionen und ist damit CO2-Champion. Ebenfalls neu sind der smart fortwo BRABUS sowie der smart fortwo BRABUS Xclusive. Diese Topmodelle schließen die smart fortwo Palette nach oben ab und werden am 6. Oktober eingeführt.
Ab dem 15. Oktober 2007 läuft eine besonders sparsame Variante des smart fortwo vom Band: der smart fortwo micro hybrid drive mit 52 kW/71 PS. Dafür sorgt eine neue bei smart angebotene Start-Stopp-Funktion, die jede Stillstandphase nutzt. Das neue Modell ist ab ca. Ende Oktober 2007 als Coupé und Cabrio in allen drei Lines – pure, pulse und passion – lieferbar. Darüber hinaus wird es zur Markteinführung eine äußerst attraktive limitierte Sonderserie geben. Der smart fortwo micro hybrid drive wird vorerst als Linkslenker in ECE-Ausführung verfügbar sein.
Edition smart fortwo micro hybrid drive
Zur Publikumspremiere des smart fortwo micro hybrid drive zeigt smart die exklusive, limitierte Edition smart fortwo micro hybrid drive. Dieses Fahrzeug bietet neben der micro hybrid drive-Technologie noch einiges mehr: Zu einer besonders eleganten Erscheinung wird das Coupé durch die Kombination von kristallweißen bodypanels und tridion-Sicherheitszelle in elegantem Silber. Die 9-Speichen-Leichtmetallräder sind das optische Tüpfelchen auf dem i.
Die Passagiere nehmen Platz auf Sicherheits-Integralsitzen in dezentem Grau. Neben der bei smart in allen Fahrzeugen standardmäßig angebotenen Sicherheitsausstattung ist für die Edition smart fortwo micro hybrid drive darüber hinaus eine ganze Reihe interessanter Sonderausstattungsumfänge erhältlich. Der Preis für die Edition beträgt 10 490 Euro (inkl. MWSt.).
smart fortwo micro hybrid drive:
Warum Benzin verbrauchen, wenn man gar nicht fährt?
Keine Abgasemission, kein Geräusch, kein Benzinverbrauch – wenn der Motor normalerweise im Stillstand unnütz Kraftstoff verbrennen würde, schaltet der neue smart fortwo micro hybrid drive sein Triebwerk jedes mal vollständig ab, sobald der Fahrer bremst und das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 8 km/h unterschreitet. Sobald der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt, startet der Motor automatisch und die Fahrt geht ohne merkliche Verzögerung sofort weiter. Der Fahrer braucht sich dabei um nichts zu kümmern, er muss smarttypisch weder kuppeln, herunterschalten noch den Gang herausnehmen. Die neue Start – Stopp – Technik garantiert in Verbindung mit dem serienmäßigen automatisierten Schaltgetriebe komfortables und unkompliziertes Fahren bei verringertem Benzinverbrauch. Die neue Technik lohnt, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass Fahrzeuge im Alltagsverkehr durchschnittlich alle 1,3 Kilometer zum Stillstand kommen.
Das Start-Stopp-System im neuen smart fortwo micro hybrid drive führt in Verbindung mit einer leicht geänderten Getriebeübersetzung zu einer Kraftstoffersparnis von ca. 8 Prozent im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ, kombinierter Wert). Der Normverbrauch verringert sich damit von 4,7 Litern pro 100 Kilometer um ca. 0,4 Liter auf rund 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Entsprechend reduziert sich der CO2-Ausstoß von 112 Gramm auf ca. 103 Gramm pro Kilometer. Abhängig von der jeweiligen Verkehrssituation, etwa bei zäh fließendem Verkehr, sind natürlich deutlich höhere Verbrauchseinsparungen möglich.
Leistungsstarker riemengetriebener Starter-Generator
Kern des Start – Stopp – Systems ist ein spezieller riemengetriebener Starter – Generator (rSG). Er ersetzt sowohl den konventionellen Anlasser als auch die Lichtmaschine und übernimmt deren Aufgaben. Läuft der Motor, erzeugt er für das Bordnetz elektrischen Strom, soll das Triebwerk gestartet werde, erledigt er dies unauffällig in Sekundenbruchteilen.
Der Generator des von smart entwickelten Systems liefert ein Drehmoment von 42 Newtonmetern oder maximal 120 Ampere Strom bei 14 Volt – genug, um selbst bei minus 25 Grad Celsius den Motorstart sicher zu gewährleisten.
An den Riemenantrieb werden besondere Ansprüche gestellt, denn er muss sowohl bei laufendem Motor den Generator antreiben, in umgekehrter Zugrichtung aber auch als Starter seine Antriebsmomente auf den Motor übertragen. Das erfordert ein ausgeklügeltes System, um die Riemenspannung je nach Last optimal zu regulieren. Um dies sicher zu stellen, ist der Starter-Generator schwenkbar gelagert. An ihm ist ein koaxiales Feder-Dämpfer-Element angelenkt, das sich am Motorgehäuse abstützt.
Um eine schlupfarme und langlebige Verbindung von Kurbeltrieb und Starter – Generator sicherzustellen, erhielten beide Bauteile ebenso wie die mit angetriebene Wasserpumpe breitere Riemenscheiben. Ein sechs Rippen breiter Keilrippenriemen von Gates stellt den Kraftschluss her.
Steuergerät mit integrierter Leistungselektronik
Ein Steuergerät, das hinter der Batteriemulde eingebaut ist, reguliert die Funktion des Start-Stopp-Systems. Es kommuniziert via CAN-Datenbus mit den restlichen Steuergeräten im Fahrzeug. Eine integrierte Leistungselektronik regelt sowohl die Starter- als auch die Generatorleistung. Eine Drei-Phasen-Leitung überträgt den bis zu 120 Ampere starken Generatorstrom. Als Energiespeicher für die Bordelektrik dient eine AGM-Batterie. Ihr Elektrolyt ist in einem Vlies (Absorbent-Glass-Matt) gebunden. Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften erweist sie sich als resistenter gegen wechselnde Belade- und Entladezustände (zyklenfester) als der herkömmliche Bleiakkumulator mit Schwefelsäureelektrolyt.
Die rSG-Leistungselektronik stellt sicher, dass der Verbrennungsmotor in Leerlaufphasen abgestellt wird. Im Hinblick auf Kraftstoffökonomie und Komfort schaltet die Elektronik den Motor bereits bei einer Geschwindigkeit von unter 8 km/h ab, sofern der Fahrer das Bremspedal betätigt und damit signalisiert, dass er anhalten will. Sobald der Fahrer den Fuß von der Bremse nimmt, startet der Motor wieder. Auf diese Weise ist ein verzögerungsfreies Anfahren gewährleistet. Mittels eines Schalters auf der Mittelkonsole vor dem Schalthebel lässt sich die Start-Stopp-Funktion bei Bedarf deaktivieren – und zwar bis zum nächsten Startvorgang (Zündung aus/Zündung an).
smart fortwo cdi: Der CO2-Champion – ein Meisterstück der Motorenentwicklung
Mit der Entwicklung des weltweit kleinsten Diesel-Direkteinspritzers hat smart ein Meisterstück der Motorenentwicklung vollbracht, das den neuen smart fortwo cdi zum sparsamsten Serienauto mit Verbrennungsantrieb macht. Der 33 kW/ 45 PS starke Zweitürer verbraucht nur 3,3 Liter (NEFZ) pro 100 Kilometer und kommt so ohne Tankstopp rund 1.000 Kilometer weit. Mit lediglich 88 Gramm pro Kilometer hat er die weltweit niedrigsten CO2-Emissionen und ist damit CO2- Champion.
Hightech-Kraftstoffeinspritzung
Die Common-Rail-Direkteinspritzung der neuesten Generation ermöglicht einen noch effizienteren Verbrennungsprozess als der bewährte cdi-Motor aus dem Vorgängermodell. Sie baut auch bei niedrigen Drehzahlen einen hohen Einspritzdruck bis zu 1600 bar (bisher 1350 bar) auf und spritzt den Kraftstoff mittels neu entwickelter Siebenloch-Injektoren in die Brennräume. Leistung und Drehmoment verbessern sich jeweils um 10 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Kraftstoffverbrauch um 13 Prozent. Je nach Fahrsituation und Motorlast werden bis zu 60 Prozent der zuvor gekühlten Abgase in die Brennräume zurückgeführt.
Der Kraftstoffeinspritzung erfolgt wie bei den CDI-Triebwerken der Schwestermarke Mercedes-Benz in zwei Phasen: Wenige Millisekunden vor der eigentlichen Haupteinspritzung wird eine kleine Portion Diesel in die Brennräume gespritzt, entzündet sich und wärmt die Zylinder vor. Das bewirkt ein hörbar leiseres Verbrennungsgeräusch als bei einem Motor ohne diese Piloteinspritzung. Wie viel Kraftstoff jeweils benötigt wird und in welchem zeitlichen Abstand Pilot- und Haupteinspritzung folgen, berechnet das elektronische „Gehirn“ des cdi-Motors – ein leistungsfähiger Mikrocomputer, der über das komplette Motorsystem Regie führt.
Das spontane Ansprechverhalten des cdi-Motors ist vor allem dem kompakten, aber sehr leistungsfähigen Turbolader zu verdanken, der im Abgaskrümmer Platz findet. Sein Verdichterrad misst im Durchmesser zwar nur 33 Millimeter, rotiert jedoch mit bis zu 280.000 Umdrehungen pro Minute und baut dabei einen maximalen Ladedruck von rund 1200 Millibar auf. So bekommt der Dreizylinder mehr Luft zum Atmen und kann schon bei niedriger Drehzahl eine beachtliche Durchzugskraft entfalten: Ab 1500/min stehen bereits 85 Newtonmeter und damit mehr als drei Viertel der maximalen Durchzugskraft zur Verfügung. Diese Drehmomentcharakteristik schafft eine wichtige Voraussetzung für den hohen Diesel-Fahrspaß, den der smart fortwo cdi mit jedem Kilometer bietet. Aus dem Stand beschleunigt er in 19,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Somit bietet der neue smart fortwo cdi eine in dieser Fahrzeugklasse einzigartige Kombination aus Agilität, Wirtschaftlichkeit und Um- weltverträglichkeit.
smart fortwo BRABUS und BRABUS Xclusive: die sportliche Komplettierung der smart fortwo Produktfamilie
Sportlichkeit trifft Exklusivität – die neuen smart fortwo BRABUS und der smart fortwo BRABUS Xclusive leisten mit dem weiterentwickelten 72 kW/98 PS starken Dreizylinder-Turbomotor bei nach wie vor günstigem Kraftstoffverbrauch von nur 5,2 Litern pro 100 Kilometer 30 Prozent mehr als bisher. Die CO2-Emissionen betragen 124 Gramm pro Kilometer. Der sportliche Zweitürer beschleunigt in 9,9 Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h.
Schon auf den ersten Blick lässt der neue smart fortwo BRABUS keinen Zweifel an seinem sportlichen Charakter aufkommen. Dafür sorgen zum Beispiel die glanzgedrehten „Monoblock VI“-Leichtmetallräder mit Breitreifen der Dimensionen 175/50 R 16 vorn und 225/35 R 17 hinten, breitere Radabdeckungen hinten, die Sportauspuffanlage mit mittig platzierten Edelstahl-Endrohren und eine um zehn Millimeter tiefergelegte Karosserie. Im Innenraum betonen Cockpit-Instrumente mit speziell gestalteten Zifferblättern, BRABUS-Sportpedale in Edelstahl und ein Dreispeichen-Lederlenkrad mit Lenkradschaltung den besonderen Anspruch dieses Modells. Getriebe und Fahrwerk wurden ebenfalls sportlich abgestimmt. Der neue smart fortwo BRABUS ist in allen Farben erhältlich.
Der smart fortwo BRABUS Xclusive macht seinem Namen durch zusätzliche Ausstattungsdetails wie H7-Projektionsscheinwerfer mit titanfarbenen Blenden, in Wagenfarbe lackierter Heckschürze, Frontspoilern mit vergrößerten Lufteinlässen und markanten Seitenschwellern alle Ehre. Die Sitze sind mit feinem Leder bespannt und bieten serienmäßig Sitzheizung. Die Instrumententafel präsentiert sich in Leder-Optik und setzt durch Zierteile im Aluminium-Look Akzente.
Seine Exklusivität unterstreicht der smart fortwo BRABUS Xclusive auch durch die verfügbaren Farbkombinationen Schwarz/Schwarz oder Silber/Silber.
Dreizylinder mit Turbopower: 72 kW/98 PS und 140 Newtonmeter Drehmoment
Der in vielen Details weiterentwickelte Turbomotor ist das Herzstück des neuen smart fortwo BRABUS. Aus einem Liter Hubraum entwickelt der Dreizylinder jetzt bei 5500/min 72 kW/98 PS und verhilft dem nur 780 Kilogramm leichten Zweitürer zu einer beachtlichen Agilität. Das Leistungsgewicht beträgt nur 7,8 kg/PS und liegt um 24 Prozent unter dem der bisherigen BRABUS Variante.
Bei 3500/min entfaltet der Turbo-Reihenmotor seine höchste Durchzugskraft von 140 Newtonmetern. Den Spurt von Null auf 100 km/h absolviert die BRABUS – Variante des smart fortwo in 9,9 Sekunden und erreicht bei 155 km/h ihre (elektrisch begrenzte) Höchstgeschwindigkeit.
Mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von nur 5,2 Litern je 100 Kilometer gehört der neue smart fortwo BRABUS zu den wirtschaftlichsten Automobilen seiner Größen- und Leistungsklasse. Die Kohlendioxid-Emissionen betragen 124 Gramm pro Kilometer.
Beide BRABUS-Modellvarianten des neuen smart fortwo sind ab Oktober als Coupé oder als Cabrio lieferbar. Die Preise betragen je nach Ausstattungs- und Karosserievariante zwischen 16 490 und 22 430 Euro (ab Werk).
Quelle: SMART
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