6000 Franken Prämie für das alte Auto
Gordian Hense | Jul 30 2007 | Tags: automobil, Automobilindustrie, benz, die schweiz, energie, ethanol, Europa, hersteller, Herz, Modell, modelle, modern, Motors, Nutzung, Technologie, TT, two, zweifel
Ford Schweiz setzt ein wichtiges Zeichen für die Umwelt
Alle reden vom Treibhauseffekt, aber nur wenige handeln. Ford Schweiz tut etwas: Wer zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2007 sein über zehnjähriges und seit mindestens sechs Monaten im Verkehr stehendes und auf seinen Namen eingelöstes Auto verschrotten lässt, erhält beim Kauf eines Ford mit Flexifuel-Motor 6000 Franken Eintauschprämie. Zudem wird jeder Teilnehmer stolzer Besitzer eines Baumes, der oberhalb von Alpnach im Herzen der Schweiz als Schutzwald aufgeforstet wird. Die Umwelt profitiert mehrfach und direkt von der Ford-Aktion.
Bild: Start zur Ford-Schweiz-Aktion «Ihr altes Auto ist uns 6000 Franken wert»: Christof Reutlinger, Verkaufsdirektor Ford Schweiz mit zwei Ford-Flexifuel-Modellen, die mit aus Schweizer Fichtenholz gewonnenem Bioethanol E85 bis zu 80 Prozent weniger CO2 ausstossen als Benzin.
Es steht ausser Zweifel: CO2 (Kohlendioxid) ist zwar kein Luftschadstoff sondern eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, aber es ist ein klimarelevantes Treibhausgas, das für die Erderwärmung mitverantwortlich ist. Obwohl die Schweiz nur knapp 0,2 Prozent zu den weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen und der weltweite Strassenverkehr lediglich 13 Prozent zu den von den Menschen verursachten Treibhausgasen beitragen, handelt die Automobilindustrie rasch und reduziert mit neuen alternativen Technologien nachhaltig diesen umweltschädlichen Prozess. Dabei spielt Ford eine wichtige Rolle: Ford of Europe ist einer der ersten Automobilhersteller in Europa, der Personenwagen mit umweltfreundlicher Flexifuel-Technik, d.h. mit Bioethanol E85 und/oder mit Bleifrei 95 betriebenem 1,8-Liter-Motor, anbietet. Der Ford Focus und der neue Ford C-MAX sind wegen ihrer CO2-Neutralität nicht nur vorteilhaft für die Umwelt, sie sind mit Preisen ab 28’410 Franken auch eine attraktive Alternative.
Die mit Bioethanol betriebenen Fahrzeuge reduzieren den CO2-Ausstoss des Ottomotors um bis zu 80 Prozent. Allerdings stimmt diese Zahl nur dann, wenn Ethanol vor Ort biologisch, also aus Biomasse und nicht synthetisch produziert wird. Und genau das ist beim Treibstoff E85 (85% Bioethanol, 15% Benzin Bleifrei 95), der in der Schweiz bereits an 16 Tankstellen (Agrola und Ford-Händler) angeboten wird, der Fall. Bis Ende Jahr soll das Netz mit weiteren 25 Tankstellen rasch ausgebaut werden.
Das Bioethanol wird in der Schweiz exklusiv über die Alcosuisse, ein Profitcenter der Schweizerischen Alkoholverwaltung, vertrieben und stammt ausschliesslich aus einheimischen Holzabfällen, welche bei der Borregaard Schweiz AG (ehemalige Cellulose Attisholz) im solothurnischen Riedholz verarbeitet werden. Für das Ethanol wird geschältes und geschnipseltes Fichtenholz verwendet, für die Gärung wird natürlicher Zucker aus frei wachsenden Bäumen eingesetzt. Dass in einer kürzlich publizierten EMPA-Studie die Ökobilanz einheimischer Treibstoffe in Frage gestellt wurde, ist mittlerweile bereits relativiert worden: Die energetische Nutzung von Holz zeigt gute Ergebnisse, da die Umweltauswirkungen bei der Rohstoff-Bereitstellung sehr gering sind. Die in den Holzabfällen enthaltene Stärke wird enzymatisch in Glukose aufgespalten und anschliessend mit Hefepilzen zu Ethanol vergoren. Das aus Holz gewonnene Ethanol ist ein nachwachsender Energieträger, welcher gegenüber fossilen Energieträgern CO2-neutral ist und langfristig wirtschaftliche Vorteile bietet.
Um den umweltfreundlichen Flexifuel-Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen und einen echten Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten hat sich Ford Schweiz entschlossen, sofort die Aktion «Ihr altes Auto ist uns 6000 Franken wert» zu starten. Wer ein Fahrzeug besitzt, das älter als zehn Jahre, seit mindestens sechs Monaten im Verkehr und auf den eigenen Namen eingelöst ist, kann sich beim nächsten, an der Aktion teilnehmenden Ford-Händler melden und seine alte «Dreckschleuder» gratis verschrotten lassen. Beim Kauf eines brandneuen Ford C-MAX Carving Flexifuel (1,8 L/125 PS, 5-türig) oder eines Ford Focus Carving Flexifuel (1,8 L/125 PS, 5-türig oder Station Wagon) erhalten Käuferin oder Käufer eine Eintauschprämie von 6000 Franken. Diese kann nicht bar ausbezahlt werden. Die Aktion dauert vom 1. Juli bis 31. August 2007. Zielsetzung von Ford Schweiz ist, 300 bis 500 umweltfreundliche Frauen oder Männer zum raschen Umstieg auf ein modernes Fahrzeug zu bewegen.
Neben der attraktiven Prämie, die den Restwert vieler Occasionen übersteigt, ist folgendes interessantes Angebot vorgesehen:
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde, die sie als symbolische Besitzerin oder Besitzer eines Baumes ausweist, der oberhalb von Alpnach im Herzen der Schweiz im Rahmen eines Schutzwaldprojektes angepflanzt wird. Ford Schweiz unterstützt das Obwaldner Amt für Wald und Raumentwicklung in Sarnen bei der Wiederaufforstung des Schoried/Seewli im Gebiet der Grossen Schliere, das bei einem Unwetter im Jahre 2005 verwüstet wurde. Im Namen der neuen Flexifuel-Besitzer, die sich für die nächste Generation einsetzen und einen Beitrag dafür leisten wollen, übernimmt die Ford Motor Company die Patenschaft für alle jungen Bäume. Ford fährt mit seinen Flexifuel-Modellen nicht nur mit Ethanol, das aus Abfällen von Fichten gewonnen wird, sondern engagiert sich gleichzeitig dafür, dass für Nachwuchs gesorgt ist und die Einwohner von Alpnach und Umgebung wieder ruhiger schlafen können.
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